Geplapper und geschnatter
8. Februar 2009
Ich habe ja sehr lange Zeit überlegt, welchen Zweck Twitter eigentlich hat. Der Service war (und ist immer noch) ein recht großer Hype.
Die Idee ist einfach: Ein Nutzer kann Kurznachrichten auf seine twitter-Seite stellen, die maximal 140 Zeichen lang sein dürfen. Man kann auch die Nachrichten (”Tweeds”) von Bekannten folgen oder alle Nachrichten, die einem bestimmten Thema veröffentlicht wurden. Diese Themen werden innerhalb von Twitter mit der Raute (#, Hashtag genannt) verbunden. So findet man zum Beispiel auf der Seite hashtags.org alle Beiträge zum Thema “Politik”, die im eigenen Twitter-Eintrag mit #politik gekennzeichnet wurde: hashtags.org/tag/politik.
All das kann man nun in einen Feedreader einbinden, also ein Programm, was die eigenen und Postings von Bekannten sowie Nachrichten zu bestimmten Themen zusammenfasst und ist ständig über alle Nachrichten informiert.
Soviel zur Theorie, nun zur Praxis, und ich darf vorwegnehmen, so richtig bin ich von Twitter immer noch nicht überzeugt.
Ihr geht mir
21. April 2008
auf die Nerven. Liebe(r) Kim, Francois und kristian, es ist ja ganz nett von euch, das ihr hier auf meiner Seite kommentiert. Aber was wirklich nicht in Ordnung ist, das die Kommentare erstens zumeist völlig beliebig und unabhängig vom Beitrag sind und zweitens diese nur gemacht werden, um auf mit Werbung vollgepflasterte „Blogs” zu linken. Sowas nenne ich ganz einfach SPAM und werde solche Kommentare ab sofort als genau sowas betrachten: Werbende Beiträge.
Und für solche stelle ich ab sofort 199€ pro Jahr in Rechnung. Kein Spaß, kein Scherz, das ist mein voller Ernst. Noch mal: Solltet ihr (Kim, Francois und kristian) oder eure Brüder im Geiste hier kommentieren und die beiden oben genannten Voraussetzungen zutreffen, bekommt ihr eine Rechnung.
Och nö, nicht schon wieder SEO
25. September 2007
Dachte ich, als ich gestern zum ersten Mal den Webmontag in Halle besuchte. Geplant waren eigentlich drei Themen, von denen eines, und natürlich das, was mich am wenigstens interessiert, am ausführlichsten behandelt wurde: Suchmaschinenoptimierung. Ich kann es nicht mehr hören…
Um nicht falsch verstanden zu werden: Andreas Hörcher von finwall, der den Vortrag hielt, hat seine Sache gut gemacht. Praxis und Theorie, zwischendurch Fragen beantwortet und dadurch geschafft, einen 20-Minuten-Vortrag auf gute 90 Minuten auszudehnen. Bleibt trotzdem das leidige Thema SEO: Den der eigentliche Kern der Optimierer für Suchmaschinen ist es doch, Versäumnisse von Webagenturen nachzuholen. Denn eine Agentur, die eine semantisch korrekte Seite erstellt, die relevante Inhalte bietet, braucht keine Verbesserung für Suchmaschinen.
Denn alles, was die Suchmaschinenexperten darüber hinaus bieten, ist darüber hinaus eine graue Zone zwischen Tricks und Kniffen und optimiert die Seite zwar für Suchmaschinen, aber nicht mehr für den Benutzer. Und der Seitenbesucher spielte gestern Abend gar keine Rolle mehr. Googlebot und Crawler scheinen die Einheiten zu sein, mit denen der Erfolg gemessen wird, das die Robots der Suchmaschinen aber nix kaufen, keinen Umsatz machen, wurde ausgeblendet.
Nochmal: Baut oder lasst euch einfach gute Seiten bauen, schreibt oder lasst interessante und relevante Texte schreiben, dann spart ihr euch das Geld für die Googleoptimierung.
Sind das jetzt 7-9% Keyworddichte? ;-)
Das zweite Thema (Facebook) habe ich leider verpasst, weil ich mit Thomas, Gordon, Frank und Daniel eine sehr spannende Diskussion führte. Worum es ging? Programmierung an der technologischen Spitze, die klassische Diskussion Beta und neue Features (PHP6, TYPO3 5) vs. Stable und sicher (PHP5.x, TYPO3 4.x). Um Java ging es auch noch, aber Kaffee hatte ich gestern schon genug.