Debugging dank Fremdentscheidung

3. Februar 2009

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Mein persönlicher Feind aus dem Hause Microsoft namens Microsoft Office 2007 hat heute mal wieder bösartigst zugeschlagen. Aber diesmal nicht etwa durch Abstürze oder Fehler. Nein, Office, und in diesem Fall Outlook, macht das inzwischen wesentlich subtiler und so perfide, das ich damit heute fast 30 Minuten verschwendet habe.
Ich habe eine Extension für TYPO3 geschrieben, die per Cron-Job Benutzer deaktiviert, die sich seit mehr als 90 Tagen nicht mehr eingeloggt haben. Die Extension schickt darauf hin eine Mail mit den Namen der Benutzer, die deaktiviert wurden und alles ist gut. Das heißt, so lange man die Mail nicht im Outlook liest.
Denn der Lesbarkeit halber habe ich die Namen der Redakteure als Liste ausgeben lassen, pro Zeile ein Name. Allerdings kamen im Outlook selbst die Listen immer nur zerstückelt an: Ein Teil war so wie geplant, ein anderer Teil war völlig ohne Zeilenumbrüche. Also habe ich mir einen Kollegen dazu geholt, wir sahen beide auch keinen Fehler. Das hatte einen sehr einfachen Grund: Es gab keinen Fehler.
Zumindest nicht in der Extension. Outlook hatte eine kleine blaue Zeile über dem E-Mail-Text, zu sehen im großen Bild, das beim Klick auf das Thumbnail erscheint. Dort schrieb Outlook, es hätte “Unnötige Zeilenumbrüche entfernt”. Aha. Danke. Und wer oder was entscheidet, welche Zeilenumbrüche unnötig sind? Und vor allem: Warum macht Outlook das?

¬ Kategorie(n): Arbeit, Technik
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„O brave new world”
Howard Mumford Jones, 1964

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