Was mit Medien
16. April 2009
Natürlich ist es für die Stadt Halle wichtig, das hier viele Filme gedreht werden, so eine kostenlose Marketingkampagne lässt sich jeder gefallen. Natürlich bedeutet das Einschränkungen für die Anwohner in den Straßen, in denen die unbezahlten Praktikanten Filmhelfer arbeiten. In den letzten drei Tagen wurden direkt vor dem Haus, in dem ich wohne, einige Szenen für die Verfilmung des Romans Boxhagener Platz gedreht. Eigentlich unspektakulär, wären da nicht die unterste Kaste der unbezahlten Praktikanten Filmhelfer. Da werden Halteverbotsschilder mal eben auf die andere Straßenseite gestellt um Autos abschleppen zu lassen, sämtliche mündlichen Anweisungen werden nur gebrüllt und neben der Polizei und dem Ordnungsamt entsteht eine dritte Macht, die Straßen sperren oder Bewohnern den Zugang zu ihren Häusern versperren darf.
Am Montag wurde ein kleines Kind fast vom nebenstehenden Ford Galaxy Leihwagen der Firma Hertz überfahren, als der Fahrer des Wagens es für nötig hielt, den Fußweg als Straße zu benutzen, weil selbige durch ein Müllfahrzeug kurz versperrt war. Eine Sekunde später aus der Haustür raus und es hätte furchtbare Folgen gehabt. Von der Produktionsfirma Claussen+Wöbke+Putz konnte mir am Nachmittag keiner mehr sagen, wer das Auto fuhr, der Herr, dem die im Auto ausgelegte Telefonnummer gehört, war seiner Aussage nach gar nicht in der Nähe. Und die Polizei sagt, nachvollziehbarerweise, eine Anzeige hätte nur Erfolg mit Zeugen, die ich leider nicht habe. Schade.
Bleibt mir nur zu schreiben, das sich bei der Produktion des Films „Boxhagener Platz” Leute beteiligen, die sich wie Idioten aufführen.
Testgeschnatter
20. Februar 2009
Nachdem ich ja vor kurzem erst ausführlich über twitter.com geschrieben habe, will ich heute mal einen echten Praxistest wagen und den Service von twitter.com bei einer Veranstaltung als Pseudo-Live-Berichterstattung einsetzen.
Im Rahmen von halle-waehlt.de bin ich heute zu einer Veranstaltung der SPD Halle geladen, dort wird über das Kommunalwahlprogramm diskutiert. Und, so die Technik mitspielt, werde ich von dort ab 18:00 auf dem Kanal von halle-waehlt.de auf twitter.com ähm… naja.. twittern halt. ;-)
Selbsthilfegruppe
12. März 2008
Nächsten Montag, am 17.03. ist wieder Webmontag in Halle. Ein Thema ist sehr spannend, es stellen die Designer höchstselbst das neue Design der Uni Halle vor. Das andere Thema, „Geldverdienen im Internet”, lasse ich mal auf mich zukommen – der eine oder andere weiß ja, was ich von solchen Dingen im allgemeinen halte. Aber ich lasse mich überraschen.
Auf jeden Fall habe ich mir die Zeit frei geschaufelt und werde auf jeden Fall anwesend sein. Diesmal kommt nichts dazuwischen.
Och nö, nicht schon wieder SEO
25. September 2007
Dachte ich, als ich gestern zum ersten Mal den Webmontag in Halle besuchte. Geplant waren eigentlich drei Themen, von denen eines, und natürlich das, was mich am wenigstens interessiert, am ausführlichsten behandelt wurde: Suchmaschinenoptimierung. Ich kann es nicht mehr hören…
Um nicht falsch verstanden zu werden: Andreas Hörcher von finwall, der den Vortrag hielt, hat seine Sache gut gemacht. Praxis und Theorie, zwischendurch Fragen beantwortet und dadurch geschafft, einen 20-Minuten-Vortrag auf gute 90 Minuten auszudehnen. Bleibt trotzdem das leidige Thema SEO: Den der eigentliche Kern der Optimierer für Suchmaschinen ist es doch, Versäumnisse von Webagenturen nachzuholen. Denn eine Agentur, die eine semantisch korrekte Seite erstellt, die relevante Inhalte bietet, braucht keine Verbesserung für Suchmaschinen.
Denn alles, was die Suchmaschinenexperten darüber hinaus bieten, ist darüber hinaus eine graue Zone zwischen Tricks und Kniffen und optimiert die Seite zwar für Suchmaschinen, aber nicht mehr für den Benutzer. Und der Seitenbesucher spielte gestern Abend gar keine Rolle mehr. Googlebot und Crawler scheinen die Einheiten zu sein, mit denen der Erfolg gemessen wird, das die Robots der Suchmaschinen aber nix kaufen, keinen Umsatz machen, wurde ausgeblendet.
Nochmal: Baut oder lasst euch einfach gute Seiten bauen, schreibt oder lasst interessante und relevante Texte schreiben, dann spart ihr euch das Geld für die Googleoptimierung.
Sind das jetzt 7-9% Keyworddichte? ;-)
Das zweite Thema (Facebook) habe ich leider verpasst, weil ich mit Thomas, Gordon, Frank und Daniel eine sehr spannende Diskussion führte. Worum es ging? Programmierung an der technologischen Spitze, die klassische Diskussion Beta und neue Features (PHP6, TYPO3 5) vs. Stable und sicher (PHP5.x, TYPO3 4.x). Um Java ging es auch noch, aber Kaffee hatte ich gestern schon genug.
Auferstanden aus…
30. August 2006
..einem langen Schlaf. Halle wählt ist wieder da und berichtet ab sofort über die Wahl zum Oberbürgermeister in Halle an der Saale am 12.11.2006. Momentan ist der Wahlkampf leider noch nicht sehr spannend und auch die Anzahl der sich bewerbenden Kandidaten ist sehr übersichtlich. Aber ich vermute, das wird noch.
Passiert halt
6. April 2006
Schwupps, da ist es passiert, da war die Tasten-Finger-Koordination nicht optimal. Jeder vertippt sich mal. Ich bin da definitiv keine Ausnahme. Und wenn das im kleinen passiert, ist das auch kein Problem, da ändert man den Vertipper und alles passt wieder.
Wenn man sich allerdings vertippt und keiner merkt es, kann da schon ein größeres Problem entstehen. Vor allem, wenn keiner in einer Kette vom Texter über den Drucker bis hin zum Kunden, der eine Werbung beauftragt hat, einen Vertipper bemerkt.
Dann steht der Vertipper nämlich groß und breit an einer Straßenbahn, die munter durch Halle fährt.
Eben, passiert halt.
Nick mit dem Kopf, Digger
2. März 2006
Ein wenig Kultur aus der Saalestadt, danke Tom für den Hinweis: Schon seit Weihnachten ist „Lebenszeichen”, ein Sampler mit Vertretern der Hip-Hop-Szene aus Halle erschienen. Ein recht professionell produziertes Album mit (zum Glück) wenigen Battle-Tracks, dafür aber einigen Songs mit intelligente Texten und Halle-Bezug. Für Freunde der Kopfnickermusik und für alle, die einen Einblick in die hallesche Szene bekommen möchten, auf jeden Fall lohnenswert und das Beste: Den Sampler gibt es für lau zum Download.
Evolution 2
10. Februar 2006
Wie ich letzten schon stänkerte, hat die ITC-Halle die neue Seite der Stadt Aschersleben mit ihrem CMS+ und validem Code gebaut. Es ist sehr befremdlich, das nun in einer Pressemeldung über diese neue Internetpräsenz gesagt wird:
Die Website entspricht dem Standard XHTML1.0 und wird damit den Anforderungen des Behindertengleichstellungsgesetzes gerecht.
Öhm… Standardkonformität ist gleich Barrierefrei?
Evolution
30. Januar 2006
Die Jungs vom ITC-Halle haben eine neue Seite „gebaut”, diesmal die der Stadt Aschersleben. Schau mer mal™.
Da ich gar nicht so garstig bin, wie der erste Satz klingen soll: Die Seite ist mit validem XHTML erstellt, das ist schon ein sehr positiver Ansatz. Schließlich bedeutet das, das die Seite von jedem richtigen Browser korrekt interpretiert und verarbeitet wird und semantische Strukturen (Überschriften werden als
1 | <hx> |
geschrieben, Absätze mit
1 | <p> |
, Listen mit
1 | <ul><li>Text</li></ul> |
) entsprechend ausgezeichnet sind.
Nunja. Theoretisch. Wenn man weiß, was man tut.
Den ganzen Beitrag lesen.
Oh Gott, eine Diskussion
20. Januar 2006
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Lange habe ich überlegt, jetzt mache ich es einfach. Ich spiele seit geraumer Zeit mit Herrn Helmut Gobsch, einige kennen ihn bereits. Wer ihn noch nicht kennt, schaut einfach einmal in sein Wahlprogramm, mit dem er zur Bundestagswahl 2005 angetreten ist. Aber bitte nicht zu laut lachen, Herr Gobsch meint das alles sehr ernst.
Was Herr Gobsch allerdings ärgert, sind Kommentare. Vor allem Kommentare, die sich kritisch mit seinen Aussagen auseinandersetzen. Aktuell, siehe auch den Screenshot nebenan, ging es um Dr. Rath und seine fürchterliche Vitamintherapie, mit der Dr. Rath Krebs und AIDS heilen will. Mehr zu Dr. Rath gibt es hier beim SWR und hier bei der Welt.
Herr Gobsch verkauft auch ähnliche „Gesundheitsprodukte” und steht verständlicherweise auch hinter der abstrusen Theorien des Dr. Rath. Leider war die Antwort des Herrn Gobsch auf meine Fragen sehr kurz und allzu deutlich: Er hat meine Kommentare einfach gelöscht. Natürlich ist das einfacher als sich mit der Thematik auseinanderzusetzen, aber es ist stillos.
Also, vielleicht habt ihr ja mehr Erfolg bei einer Diskussion mit Herrn Gobsch, fragt ihn Löcher in den Bauch. ;-)