Meine Objekte sind Nullen

26. Februar 2009

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Falls jemand mal in die Verlegenheit kommt, ein Dokuwiki um jQuery zu erweitern, sollte er man eine Kleinigkeit beachten: Dokuwiki implementiert selbst ein

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$()

-Objekt und überschreibt das von jQuery erzeugte. Was letztlich dazu führt, das alle Aufrufe des jQuery-Objektes mit einem eiskalten

1
$(MEINE_ID) is null

fehlschlagen.

Abhilfe schafft ein kleines

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<a title="jquery.noconflict: Dokumentation auf jquery.com" href="http://docs.jquery.com/Core/jQuery.noConflict" target="_blank">jQuery.noConflict();</a>

in der ersten Zeile im eigenen JavaScript nach der Inkludierung der jQuery-Bibliothek und die Nutzung des

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jQuery()

-Objektes statt der kürzeren Variante

1
$()

.

¬ Kategorie(n): Arbeit, Technik, Texte
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Debugging dank Fremdentscheidung

3. Februar 2009

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Mein persönlicher Feind aus dem Hause Microsoft namens Microsoft Office 2007 hat heute mal wieder bösartigst zugeschlagen. Aber diesmal nicht etwa durch Abstürze oder Fehler. Nein, Office, und in diesem Fall Outlook, macht das inzwischen wesentlich subtiler und so perfide, das ich damit heute fast 30 Minuten verschwendet habe.
Ich habe eine Extension für TYPO3 geschrieben, die per Cron-Job Benutzer deaktiviert, die sich seit mehr als 90 Tagen nicht mehr eingeloggt haben. Die Extension schickt darauf hin eine Mail mit den Namen der Benutzer, die deaktiviert wurden und alles ist gut. Das heißt, so lange man die Mail nicht im Outlook liest.
Denn der Lesbarkeit halber habe ich die Namen der Redakteure als Liste ausgeben lassen, pro Zeile ein Name. Allerdings kamen im Outlook selbst die Listen immer nur zerstückelt an: Ein Teil war so wie geplant, ein anderer Teil war völlig ohne Zeilenumbrüche. Also habe ich mir einen Kollegen dazu geholt, wir sahen beide auch keinen Fehler. Das hatte einen sehr einfachen Grund: Es gab keinen Fehler.
Zumindest nicht in der Extension. Outlook hatte eine kleine blaue Zeile über dem E-Mail-Text, zu sehen im großen Bild, das beim Klick auf das Thumbnail erscheint. Dort schrieb Outlook, es hätte “Unnötige Zeilenumbrüche entfernt”. Aha. Danke. Und wer oder was entscheidet, welche Zeilenumbrüche unnötig sind? Und vor allem: Warum macht Outlook das?

¬ Kategorie(n): Arbeit, Technik
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Passiert halt

6. April 2006

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Eine Straßenbahnwerbung der Halle-Neustädter WohnungsgesellschaftSchwupps, da ist es passiert, da war die Tasten-Finger-Koordination nicht optimal. Jeder vertippt sich mal. Ich bin da definitiv keine Ausnahme. Und wenn das im kleinen passiert, ist das auch kein Problem, da ändert man den Vertipper und alles passt wieder.
Wenn man sich allerdings vertippt und keiner merkt es, kann da schon ein größeres Problem entstehen. Vor allem, wenn keiner in einer Kette vom Texter über den Drucker bis hin zum Kunden, der eine Werbung beauftragt hat, einen Vertipper bemerkt.
Dann steht der Vertipper nämlich groß und breit an einer Straßenbahn, die munter durch Halle fährt.
Eben, passiert halt.

¬ Kategorie(n): Im Netz, Leben
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Krawusch

11. Januar 2006

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Apple macht mal wieder alles neu, bei der jährlichen Keynote werden die neuen Hard- und Softwareprodukte vorgestellt und alle Apple-Jünger springen im Dreieck. Und bei allem Staunen über das neue MacBookPro schleicht sich bei den Redakteuren der deutschen Apple-Seite auch noch ein peinlicher Fehler ein, der dem Tom natürlich gleich wieder ins Auge fällt: Der Preis beim neuen Laptop ist mal eben 500€ zu hoch angegeben.
Und nächstes Jahr schenkt ihr dem Tom bitte auch noch eine Tabellenkalkulation, dann verfällt er nämlich endgültig dem Apfel. ;-)

¬ Kategorie(n): Im Netz, Technik
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Wer andern eine Grube gräbt

23. November 2005

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Die Volksstimme, die Tageszeitung aus Magdeburg, ist modern und technisch auf dem Stand der Zeit. Dazu gehören die sogenannten Captchas.
Captchas sind kleine Bilder mit Buchstaben oder Zahlen, die in ein extra Formularfeld abzutippen sind. Damit soll verhindert werden, das automatisiert (SPAM-)Kommentare in Weblogs geschrieben werden.
Die Volksstimme hat für ein solches Captcha Verwendung auf ihrer Suchseite gefunden, damit die Suche nicht automatisiert durchgeführt werden kann. Also von der Idee her ziemlich sinnvoll.

Leider nur die Idee. Die Umsetzung führt die Idee ad absurdum. Ich zitiere kurz aus dem Quelltext der Seite:

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&lt;IMG SRC="uniquenumber/628153.jpg"&gt;

Es ist ja ganz toll, wenn das Bild dynamisch generiert wird, aber dann die Zahl, die im Quelltext das Captcha-Bild bezeichnet, in diesem Fall die 628153, auf das Captcha zu setzen, macht nun gar keinen Sinn. Vielleicht hätte man jemanden fragen sollen, der sich damit auskennt. ;-)

¬ Kategorie(n): Arbeit, Im Netz, Technik
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Ours is the age which is proud of machines that think and suspicious of men who try to.
„O brave new world”
Howard Mumford Jones, 1964

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