Jaaa, mir warn mim Radl do
Ich war mal Teilzeit-Radsportfan. Zumindest das Großereignis des Jahres, die Tour de France, habe ich mir so intensiv wie möglich gegönnt. Spannende Rennen, Bergetappen, Sprints, Taktik und Kraft. Es war immer alles dabei, nicht umsonst sagt man zur Tour ja auch „die Tour der Leiden”.
Vor ein paar Jahren fingen die Zweifel über das Doping im Spitzensport im allgemeinen und im Radsport im besonderen an: Da war das 1998, in dem die kompletten Mannschaften von Festina und von TVM aus dem Rennen geworfen wurden. Jedes Jahr kam mehr dazu, Gerüchte, Ermittlungen, Beweise. Der Höhepunkt (oder soll ich eher sagen Tiefpunkt?) ist nun erreicht: Jan Ullrich und Oscar Sevilla vom dem T-Mobile-Team werden nicht starten, und die aktuellen Ermittlungen werden weiter gehen, es werden sicher noch mehr Fahrer aus dem Feld genommen.
Danke, liebe dopende Profisportler, das ihr den Sport kaputt gemacht habt, danke, das aus dem Kampf um das gelbe Trikot nun ein Kampf um „wer dopt am besten” geworden ist. Danke, das eine weitere Sportart dem Ego und dem Größenwahn zum Opfer fällt. Oder, um es wie ein Bekannter ausdrückte:
Echter Sport? Echten Sport gibt es nur noch zum selbermachen. :-(

Wie schon
Nebenstehendes Geschöpf ist, wie sicherlich jeder weiß, eine