Jaaa, mir warn mim Radl do

30. Juni 2006

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Ich war mal Teilzeit-Radsportfan. Zumindest das Großereignis des Jahres, die Tour de France, habe ich mir so intensiv wie möglich gegönnt. Spannende Rennen, Bergetappen, Sprints, Taktik und Kraft. Es war immer alles dabei, nicht umsonst sagt man zur Tour ja auch „die Tour der Leiden”.
Vor ein paar Jahren fingen die Zweifel über das Doping im Spitzensport im allgemeinen und im Radsport im besonderen an: Da war das 1998, in dem die kompletten Mannschaften von Festina und von TVM aus dem Rennen geworfen wurden. Jedes Jahr kam mehr dazu, Gerüchte, Ermittlungen, Beweise. Der Höhepunkt (oder soll ich eher sagen Tiefpunkt?) ist nun erreicht: Jan Ullrich und Oscar Sevilla vom dem T-Mobile-Team werden nicht starten, und die aktuellen Ermittlungen werden weiter gehen, es werden sicher noch mehr Fahrer aus dem Feld genommen.
Danke, liebe dopende Profisportler, das ihr den Sport kaputt gemacht habt, danke, das aus dem Kampf um das gelbe Trikot nun ein Kampf um „wer dopt am besten” geworden ist. Danke, das eine weitere Sportart dem Ego und dem Größenwahn zum Opfer fällt. Oder, um es wie ein Bekannter ausdrückte:

Echter Sport? Echten Sport gibt es nur noch zum selbermachen. :-(

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Jag Älskar Sverige!

24. Juni 2006

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Köttbullar zum MittagWie schon die Ärzte sagten, ich liebe Schweden. Und, um auch wie alle anderen in die Nationalismusdebatte einzusteigen, über Fahnen und Nationalgefühle zu diskutieren und sich den Kopf über „zuviel oder zuwenig Patriotismus” zu zerbrechen, habe ich beschlossen, mich aktiv daran zu beteiligen.
Deshalb gab es heute bei uns Köttbullar, ein traditionelles schwedisches Gericht. Lecker war es und eröffnet mir zwei Möglichkeiten für den Spielausgang: Falls die deutsche Mannschaft verliert, stehe ich damit quasi schon auf der richtigen Seite, falls sie gewinnen sollte, kann ich jederzeit behaupten, die Schweden schon vorher vernascht zu haben.
Hier geht es zum Köttbullar-Rezept.
Ach so, bitte nicht vergessen: Es ist nur ein Spiel. ;-)

¬ Kategorie(n): Leben, Welt
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Mahlzeit!

1. Juni 2006

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Eine Kellerassel (Porcellio scaber)Nebenstehendes Geschöpf ist, wie sicherlich jeder weiß, eine Kellerassel. Der geübte Wissenschaftler nennt sie auch „Porcellio scaber”. Die Kellerassel mag es dunkel und feucht, ist demzufolge unter Steinen, Komposthaufen oder auch in feuchten Kellern zu finden.
Weshalb ich hier Dinge erzähle, die schon jeder kennt? Ganz einfach: Ich durfte diese Woche erfahren, wie Kellerasseln schmecken. Ich habe allerdings nicht selbst gekostet, es wurde mir berichtet. ;-)
Nach Jonathans Aussage schmecken Kellerasseln „wie sie aussehen”. Sie knuspern und sind wohl etwas trocken. Wen jetzt der Ekel packt: Willkommen im Klub.
Was lernen wir daraus?

  1. Alle im Haus vorhandenen Kleintiere (Urkrebse/Triops) werden täglich nachgezählt.
  2. Der Aufbau der Nahrungskette wird noch einmal erläutert.

¬ Kategorie(n): Leben
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Ours is the age which is proud of machines that think and suspicious of men who try to.
„O brave new world”
Howard Mumford Jones, 1964

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