Pain in the ass
Das Weblog stand seit 4 Tagen im Netz. Bis auf den eingeschalteten Pingback war dieses Weblog nirgendwo verlinkt.

Wenn ich jemals einen dieser Kommentarspammer erwische, hoffe ich, geeignetes Werkzeug dabei zu haben.
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Wenn ich jemals einen dieser Kommentarspammer erwische, hoffe ich, geeignetes Werkzeug dabei zu haben.
Wann immer Sie von einer Studie hören oder lesen, Microsofts Produkt X oder Y sei einfach unschlagbar im Bett und frei von ansteckenden Krankheiten, behalten Sie im Auge, dass Microsoft etwas verkaufen will, unter anderem Sie für dumm.
Gantars-World: Im Bett mit Microsoft
Ein relativ langer Text, aber sehr frech geschrieben und mit wunderbaren Beispielen verziert, lohnt sich auf jeden Fall.
Vielleicht gefällt Ihnen das Kleid nicht, in dem die Open Source-Fenster und -Schalter daherkommen. Vielleicht wollen Sie nicht in den Verdacht kommen, ein Anarchist zu sein, der irgendwas mit Hippiepraktiken am Hut hat. Vielleicht meinen Sie, die paar Kröten für die eine oder andere Linzenz seien ein wohlfeiler Preis für Microsofts Quickies im Hauseingang. Vielleicht lohnt es aber, sich doch einmal etwas zu trauen. Denn Microsofts Freier sind am falschen Ende des Blow-Jobs und merken es gar nicht.
Eine Ergänzung zu den Gesprächen der letzten Tage. :-)

Wer mehr über den Kleinen wissen will, bei natur-lexikon.com gibt es eine sehr ausführliche Beschreibung zum Kleinen Panda.
Für alle bei diesen Gesprächen nicht Anwesenden, hier das Thema. Das Bild habe ich übrigens bei Abdulkadir Topal gefunden, diesem Herrn haben wir die deutsche Übersetzung des Firefox zu verdanken. Die neuesten Infos zum Thema gibts also auch dort.
Damals, in den ruhmreichen Gründertagen, war das Internet noch jung, dynamisch und im grossen und ganzen werbefrei.
Man konnte sehr viele sinnvolle Informationen von Webseiten erhalten, die von Enthusiasten und Technikfreaks erstellt worden waren, ohne 90% des Traffics für Werbung, Flash und Popups zu verbraten.
Man konnte mit einer sinvollen Antwort auf eine Anfrage im Usenet rechnen, ohne zurechtgewiesen, belehrt und beleidigt zu werden.
Man konnte in den heise.de Foren noch sinnvolle Threads finden und Diskussionen endeten nicht automatisch in Flamewars, Bashing und dem obligatorischen Unix-Linux-Windows-Vergleichen.
Heute komm ich mir vor wie ein Perlentaucher in der Ostsee. Wenn man weiß, wo man suchen muss und eine hohe Frustrationstoleranz hat, kann man sich, schwer bestückt mit einem Arsenal an Defensivwaffen, in das böse Netz stürzen. Wer ohne Spamfilter, Virenschutz, Firewall, Antispyprogramme, Trojanerwächter und Popupblocker abtaucht, holt sich schnell mal eine Infektion.
Die Seiten, die nicht von Kriminellen verseucht wurden, hat die Werbeindustrie fest im Griff. Mit Dialern, Popups, ActiveX, sehnervenzerfetzenden Farbkombinationen und blinkenden Flashbannern
klauen sie mir Zeit, Bandbreite und Nerven. Keine Inhalte, dafür aber "Community-Feeling" und "Mehrwert".
Und da das noch nicht genug ist, treiben sich auch noch Anwälte im Netz herum, bei denen es für eine richtige Spezialisierung auf ein echtes Fachgebiet nicht gereicht hat. Diese jagen dann ahnungslose Webseitenbetreiber, weil die Trennung zwischen Postleitzahl und Wohnort im Impressum nicht DIN-gerecht ist.
Super. Danke. Grrrrr….
PS: Ich weiß auch nicht, was los ist, es musste einfach mal raus. Und dabei habe ich heute nicht mal schlechte Laune.
Eigentlich bin ich von Javascript (JS) im Allgemeinen und Popups im besonderen sehr wenig begeistert. Aber Tom K. hat mich auf eine Möglichkeit hingewiesen, JS-Popups so zu gestalten, das auch Nutzer ohne JS die Popupseite nutzen können.
Anstatt das JS direkt in den Code zu legen, wie es üblich ist
<a href="#" onclick="..."> oder
<a href="javascript:...>"
wird das href-Attribut korrekt genutzt und verweist auf die entsprechende Seite (für Nutzer ohne JS) und die JS-Funktion, die das Popup öffnet, wird durch den onclick-Event ausgelöst.
<a href="ersatz.html" onclick="funktion();return false">
Quellen:
Michael Preidel (in den Kommentaren)
Milo Vermeulen

Dieses Wochenende findet das 12. Gipfeltreffen der Asia-Pacific Economic Cooperation (APEC) in Santiago, Chile statt.
Die APEC besteht aus 21 Mitgliedern, die mit zusammen 2,6 Milliarden Menschen mehr als ein Drittel der Weltbevölkerung ausmachen und bestreitet 47% des Welthandels. Die APEC erzeugte in den ersten 10 Jahren ihres Bestehens 70% des Weltwirtschaftswachstums dieser Zeit.
Mehr von der APEC-Selbstdarstellung (englisch)
APEC
Wieder einmal schlägt das System mit Gewalt zurück. Es geht bei dieser Veranstaltung um viel Geld, wirtschaftspolitische Fragen und sicher auch auf um die beherrschende Stellung im Weltwirtschaftssystem. Und wer bekommt das von der APEC verdiente Geld? Sicher, die Frage ist eine Floskel, aber mich erschrecken die Mittel, mit denen in den letzten Jahren Machtpositionen verteidigt werden.
Mehr zum Thema 12. APEC-Treffen gibt es:
bei nadir.org und bei de.indymedia.org
Im Anfang war Otto Normalo. Und Otto kaufte sich einen neuen Computer und ging damit ins Internet. Und mit seinem Computer surfte Otto, las E-Mail und hatte Spaß mit Spielen. Und Otto sah sich das Internet an und sah, dass es gut war.
Doch während Otto das Gute im Internet kannte, wusste er nicht um das Böse, das ebenfalls im Internet lebte. Und so patchte er nicht.
Dann, eines Tages, kam er unwissentlich an einen bösen Ort und Böses befiel seinen neuen Rechner.
Wie böse? SEHR böse:
Teil drei der Artikelreihe von heise security: "Schädlingen auf der Spur" ist erschienen. Wer ein bisschen Paranoia benötigt, sollte hier mal reinschauen. Oder sich zurücklehnen, staunen und freuen, dass man ein richtiges Betriebssystem benutzt.
Ich weiß, ich werde polemisch. Aber ein Betriebssystem, welches so etwas zulässt, ohne seinen Benutzer nur auch einmal zu informieren, funktioniert nicht. Wer das nicht denkt, viel Spaß mit Longhorn.
Und jetzt auch noch sarkastisch… ;-)
Mit �ber 2 MByte Software, die ohne seine Erlaubnis heruntergeladen, ausgef�hrt und installiert wurde, kann man wohl zweifellos behaupten, dass Otto nicht mehr der Herr im Haus ist. Aber wer ist es dann?

Die Amerikaner entschuldigen sich bei der Welt:
http://www.sorryeverybody.com Und dabei sind es die, die sich eigentlich gar nicht entschuldigen müssten.
Alp Uçkan linkt in seinem Artikel "MS im Netz" auf MS-Weblogs. Sehr schön ist der Eintrag Why I Like Windows. Ein Jünger von MS singt ein Loblied auf die Kombatibilität von MS und die Features des IE wie ActiveX.
customers choose a rich, healthy ecosystem of additional offerings.
Wenn man es nicht besser wüßte, könnte man denken, der Schreiberling meint das ironisch. Werft vor allem auch einen Blick in die Kommentare.
Für alle nochmal die Info: Benutzt nicht den IE, bei dem funktioniert weder die Sicherheit noch die Darstellung von Webseiten. Wer Beweise braucht, sucht einfach mal bei Herrn Google nach IE Sicherheitslücke oder nach IE Rendering.
Der Browser der Wahl: Firefox.
Update: 11:43 Uhr
Heise berichtet auch gerade über dieses Thema: Microsoft: Internet Explorer so sicher und komfortabel wie alle anderen Browser.
Nur ein paar Zitate vom "Microsoft Security and Management Product Manager Ben English"
…Tabbed Browsing, das für Anwender des Internet Explorer unwichtig sei…
…ist der Internet Explorer nicht weniger sicher als andere Browser…
…Zudem würden ihm keine wichtigen Funktionen fehlen…